Altmühlpokal 2020

Mai 4, 2020 Allgemein, Regatta-Bericht

Altmühlpokal 2020

Bericht über die ausgefallene Regatta am Altmühlsee

Beste Altmühlsee-Bedingungen herrschten am ersten Mai-Wochenende 2020. Ordentlicher Wind zumindest am Samstag, teilweise Regen und Hagel, zusätzlich ordentlich Kälte, obwohl es die Tage zuvor immer schön warm war. Damit ein Wetter, wie es Aquila-Segler am Altmühlsee kennen.

Wegen der Corona-Pandemie musste natürlich auf Abstände geachtet werden, so dass bereits vor dem ersten Start jede Crew sich vornahm, so weit vorne weg zu segeln, dass keinerlei Ansteckungsgefahr besteht.

Nachdem die anderen Aktivitäten (1.Mai-Ritt der Familie Mundhenke) dem Gesundheitsgeschehen zum Opfer fielen, konnte auch Thomas Mundhenke mit Sohn Phillip an der leider nur gedachten Regatta teilnehmen. Die österreichischen Segler kamen leider verspätet an, weil ihre Boote so lange an der Grenze desinfiziert wurden, sie mussten damit leider den ersten Lauf gleich streichen.

Sehr gut vorbereitet kam die Familie Wörz an, die sind während der Verbotszeit einfach probegesegelt. Das wurde jedoch von der Regattaleitung umgehend mit einer Strafe belegt, so dass Marcus und Bärbel leider im ersten Lauf nicht für die vorderen Plätze in Frage kamen.

Durch den verpassten ersten Lauf der österreichischen Gäste ergab sich zunächst ein gewohntes Bild an der Spitze, Michel Bonnet und Marcel Lauer kämpften lange Zeit um die Führung, Thomas Mundhenke konnte nicht mithalten, weil sein Vorschoter die eigentlich für das erste Maiwochenende geübten Pferdekommandos nicht aufs Wasser umsetzen konnte und einfach nicht verstand, an welcher Leine er bei Hü und Hott ziehen sollte.

Überraschend, aber bei einer fiktiven Regatta erlaubt, segelte Steuermann Felix Mayer mit Vorschoter Jochen Mayer vor dem Ende des ersten Laufes ganz nach vorne, weil endlich die Sache mit dem Spinnaker klappte und Felix eh besser segelt als sein Vater L

Im zweiten und dritten Lauf konnten dann die österreichischen Gäste auch mitmachen und wie gewohnt waren sie mit ihren neuen Aqulilas auch die Schnellsten auf dem Kurs. So nahmen die Plätze eins und zwei zwei fabrikneue Aqulias aus Austria ein, Platz drei ging jeweils an Felix Mayer vor allen anderen, die genau zeitgleich und auf Platz vier ins Ziel gingen.

Am Samstagabend hätte es Gutmann Spezial für Michael Bonnet und Gutmann Weizen für viele andere gegeben, es wäre halt wieder mal ein schöner langer Abend am Altmühlsee gewesen.

Am Sonntag mussten die Segler aus dem Nachbarland leider frühzeitig abreisen, sie wollten nicht riskieren, wegen der notwendigen Desinfektionsarbeiten bis Mitternacht an der Grenze zu stehen. Mit nur zwei gesegelten Wettfahrten zählte das Ergebnis dann zwar für die österreichische Meisterschaft, aber zum Gewinnen beim Altmühlpokal reichte es nicht. Nach dem souveränen Sieger Felix Mayer hatten somit alle weiteren Segler exakt die gleiche Punktzahl, so dass es insgesamt neun zweite Plätze gab.

Bild von der Siegerehrung

Ist zwar nicht ganz realistisch (und nicht regelkonform), aber auch die Regatta war leider nur fiktiv….. Wir sind gespannt, wie der Bericht aus Hochheim aussieht…..

Bericht von Jochen Mayer

MW

VonMW